Fünf Tage lang von Donnerstag bis Montag kämpfen 907 Schwimmer aus 229 Vereinen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) in Berlin um die Titel auf den 124. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen und um die begehrten Tickets für die Olympischen Spiele in London. Mit Kathrin Prigge, Tobias Menke und Piet Schlörmann hatten sich auch drei Athleten des Polizei SV Oldenburg für diese Meisterschaften qualifiziert.
Erfolgreichster PSV’er war Piet Schlörmann. Der 18jährige Abiturient hatte wegen der schriftlichen Abitursklausuren nur für die 1500 m Freistil am letzten Wettkampftag gemeldet und zeigte sich voll konzentriert. In neuer persönlicher Bestzeit von 16:43,02 Min. erkämpfte er sich im Jahrgang 1994 in 16:43,02 Min. einen sehr guten fünften Rang. “Platz vier wäre mit ca. 16:25,00 Min. möglich gewesen ” so der Mittel- und Langstreckenspezialist nach dem Rennen “und bis 800 m lief es auch wirklich gut, aber danach hatte ich große Schulterprobleme, die mich fast zur Aufgabe zwangen. Mit diesem Platz zum Saisonhöhepunkt bin ich aber auf Grund des Termins zwischen schriftlicher und mündlicher Abiturprüfung zu frieden.”
Erheblich verbessert präsentierte sich in der SSE auch Tobias Menke. Der 20jährige Student an der Universität Oldenburg “schraubte” seine Bestzeit über 200 m Rücken im Vorlauf von 2:23,07 Min. auf 2:15,71 Min. und qualifizierte sich damit für das Finale der Jahrgangswertung 1992/1993. Hier steigerte sich der PSV`er am Nachmittag nochmals auf 2:15,26 Min. und wurde guter Elfter.
Kathrin Prigge konnte dagegen die Erwartungen nicht erfüllen. Im Jahrgang 1995 schwamm die 17jährige PSV`erin über 400 m Lagen 5:21,73 Min., nachdem sie an gleicher Stelle bereits vor zwei Jahren die 5:10,00 Minutenmarke unterboten hatte und auch über 200 m Brust erreichte sie in 2:49,00 Min. ihre Bestzeit nicht.